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Selbstklebende Folie

Es ist gar nicht so einfach Bilder oder ähnliches mit selbstklebender Folie zu beziehen. Ich bevorzuge mein Laminiergerät, aber manchmal eignet es sich  nicht.

Hier zeige ich euch, wie ich es am einfachsten finde.
Natürlich ist es abhängig von der Größe des Objektes. Je kleiner , um so einfacher.
In diesem Fall habe ich Mappen bezogen, um die Bilder vorne drauf zu schützen.

Zunächst muss man die Größe der Folie bestimmen. Praktisch ist das Karomuster auf dem Trägerpapier. Um gut einschlagen zu können, sollte die Folie an den Seiten etwa 3 bis 4 Kästchen an allen Seiten überstehen.

Die Folie wird entlang der Linien zugeschnitten. Sollte dort Beschriftung sein, kann man sich an den Textzeilen orientieren.
Leider rollen sich die Folienstücke weiterhin auf. Daher arbeite ich besonders bei großen Objekten gerne an der Tischkante: man kann die gerollte Folie dort etwas festklemmen.

–Legt die Folie auf eine Unterlage, mit dem Trägerpapier nach oben und löst es über die Breite von der Folie , etwa 3 bis 4 Quadrate.
–Faltet die Trägerfolie an dieser Stelle gerade, orientiert euch an den Hilfslinien, den Quadraten.
Durch die Falte entsteht etwas Stabilität, die Folie rollt nicht ganz so schnell unerwünscht auf, wenn ihr das ganze nun herum dreht.
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Beim Drehen der Folie muss man alles gut festhalten.
–Folie umdrehen.
Um die Folie gerade am Bild auszurichten, kann man sich gut an der durchscheinenden Kante des Bildes orientieren. Gleichzeitig muss man ein wenig darauf achten, das der obere Teil der Folie , weit genug übersteht.
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–Klebt den Oberen Teil der Folie fest.

–Nun unter die Folie greifen und das Trägerpapier langsam hervorziehen.
Dabei oben die Folie nach und nach andrücken.
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Die Folie darf dabei seitlich an der Unterlage festkleben.

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–Die Folie auf dem Bild gut andrücken.
–Nun alles wieder umdrehen.
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–Die Ecken werden mit etwas Abstand zum Bild, schräg abgeschnitten.

–Zum Schluss werden die überstehenden Seiten, umgeschlagen und auf der Bildrückseite fixiert.
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–Die Folie muss oft noch an allen Stellen festgedrückt werden. Das kann man vorsichtig mit dem Daumennagel mache oder eine Falzbein zur Hilfe nehmen.
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Kennt ihr noch das Kohlepapier, welches man bei den mechanischen Schreibmaschinen zwischen die Seiten legen konnte, um einen Durchschlag zu bekommen?
Das selbe Prinzip nutze ich manchmal um eine Vorlage zu übertragen.

Statt Kohlepapier benutze ich eine Zeitungsseite. Möglichst eine mit viel Druckerschwärze, also am besten ein Bild.
Dies lege ich zwischen meine Vorlage und dem Papier.
Mit dem Kugelschreiber male ich die Vorlage mit erhöhtem Druck nach.
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Hier ein Schriftzug, den ich auf das gelbe Papier übertrage, dazwischen die Zeitung. Alles etwas auseinander gezogen, damit man es auf dem Foto gut erkennen kann.
Und so sieht es dann aus:
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Ein Nachteil ist sicher, dass man die Druckerschwärze nicht radieren kann.
Für meinen Weihnachtsgruß muss ich mit einem Filzstift genau auf der Linie malen.
Für Fensterbildvorlagen empfiehlt es sich, den Durchschlag zu überarbeiten und als Schablone zu verwenden, dann kann man die ein oder andere Linie noch verbessern oder ausgleichen.