Archiv für den Monat: März 2015

Osterhase

Die Grundform eines Hasen ist ein Dreieck.

Wahlweise kann man weißes Papier mit den Kindern bemalen oder gleich braunes Tonpapier verwenden.
Zusätzlich braucht man etwas braunes Papier für die Ohren und das Näschen, etwas weißes Papier für die Zähne, sowie einen Watteball für den Schwanz.
Einen Klammeraffen( Tacker) , Schere, einen schwarzen Stift und Kleber.

Falten1 Falten2
Die Form unten mit einem Tacker fixieren
Die obere Spitze nach hinten falten und zusammen mit den Ohren ebenfalls fest tackern.
Falten3
Die Füße rund schneiden, die Nase mit den Zähnen und den Watteball aufkleben. Augen aufmalen.
HaseSolo
Den fertigen Hasen bitte nicht in Reichweite von kleinen Kindern aufstellen, durch die Klammern sind verschluckbare Kleinteile enthalten.

 

Lange Ohren, Schnuppernäschen…

... ist das nicht das Osterhäschen (Fingerspiel) ?

Ostern und der Frühling, das passt doch super zusammen!
So habe ich das Frühlings-Singspiel wiederholt und den Osterhasen hervor geholt.
Dazu habe ich ein Fingerspiel bzw. eine Handpuppe.
Gut dazu passt auch „Häschen in der Grube“, ein kurzes Lied, eher für jüngere Kinder. Die Mütter lassen das Kind am Ende hüpfen…

Die Kinder haben dann Papier osterhasenbraun angemalt. Einige mit den Händen, ein Kind bekam von mir einen Pinsel ( es ist alt genug), aber am Ende haben dann doch die Hände gesiegt :-)
Hase1 Hase3 Hase2
Aus einem Dreieck entsteht am nächsten Donnerstag ein Osterhase.

Osterhase  <– klick
Eine Mutter fragte, ob das ganze Papier braun werden muss. Nein, natürlich nicht. Denn es geht für die Kinder um eine Spürerfahrung. Es geht um die Entwicklung der Handmotorik…. das Basteln ist eigentliche eine „Erwachsenen-Sache“  😉

Einige Kinder laufen noch nicht so sicher, oder finden Laufen so spannend, dass es sehr wichtig ist.
Ich hatte Puppenwagen im Angebot. Da fällt die Entscheidung mitunter schwer.
Puppenwagen

 

…ja nun ist der Frühling da….

...leise, leise auf den Zehen ! Ist denn dort ein Hase zu sehen?... ( Kinderlied)

Am Donnerstag haben wir Ferngläser angemalt.
Die „Rohlinge“ habe ich mit einer Heißklebepistole zusammen geklebt.

Fernglas1
Nach der Begrüßungsrunde hat jedes Kind ein Fernglas bekommen und wir haben uns auf die Suche nach dem Frühling gemach. Das Spiellied dazu, ist ein Text nach der Refrain-Melodie „Herrn Pastor sien Kauh“.
Wir gehen im Kreis und suchen mit dem Fernglas nach verschiedenen Tieren. Im Original macht man das einfach pantomimisch, ich habe Bilder von Tieren im Raum verteilt, zu denen wir entsprechend gehen. Im Anschluss haben wir die Röhren angemalt.
Fernglas2
Man kann einen Faden durchziehen, dann ist es wie ein richtiges Fernglas.

Gespielt haben die Kinder mit Autos und sind über die großen Schaumstoffteile getobt.

Da sich ein Kind im Begrüßungskreis viel um sich selber gedreht hat, habe ich es am Ende noch einmal auf gegriffen.
Wir haben gespielt „Dreh dich kleiner Kreisel“. Da die Kinder dies noch nicht ganz alleine schaffen, haben die Mütter sich mitgedreht. So konnte man auch gezielt, jeweils auf den nächsten „Kreisel“ in der Runde zeigen.

Einfache Osterhasen nähen

So einfach können Osterhasen sein… :-)

Das Muster wird auf den Stoff (doppelt) übertragen und mit einem einfachen Stich mit der Nähmaschine genäht (rechts auf rechts).
An eine kleine kleine Wendeöffnung denken. Diese ist an der seitlichen Geraden am sinnvollsten.
Knapp um die Naht ausschneiden.
Zum Ausschneiden eignet sich am besten eine Zick-Zack-Schere.

Hase1
Die Hasen mit Füllwatte locker stopfen und mit der Hand zunähen. Wer möchte kann Augen und Näschen aufsticken.
Auf Höhe der Ohren bekommt der Hase eine Schleife.

Gefunden habe ich diese Hasen  hier:
Häschen

 

Selbstklebende Folie

Es ist gar nicht so einfach Bilder oder ähnliches mit selbstklebender Folie zu beziehen. Ich bevorzuge mein Laminiergerät, aber manchmal eignet es sich  nicht.

Hier zeige ich euch, wie ich es am einfachsten finde.
Natürlich ist es abhängig von der Größe des Objektes. Je kleiner , um so einfacher.
In diesem Fall habe ich Mappen bezogen, um die Bilder vorne drauf zu schützen.

Zunächst muss man die Größe der Folie bestimmen. Praktisch ist das Karomuster auf dem Trägerpapier. Um gut einschlagen zu können, sollte die Folie an den Seiten etwa 3 bis 4 Kästchen an allen Seiten überstehen.

Die Folie wird entlang der Linien zugeschnitten. Sollte dort Beschriftung sein, kann man sich an den Textzeilen orientieren.
Leider rollen sich die Folienstücke weiterhin auf. Daher arbeite ich besonders bei großen Objekten gerne an der Tischkante: man kann die gerollte Folie dort etwas festklemmen.

–Legt die Folie auf eine Unterlage, mit dem Trägerpapier nach oben und löst es über die Breite von der Folie , etwa 3 bis 4 Quadrate.
–Faltet die Trägerfolie an dieser Stelle gerade, orientiert euch an den Hilfslinien, den Quadraten.
Durch die Falte entsteht etwas Stabilität, die Folie rollt nicht ganz so schnell unerwünscht auf, wenn ihr das ganze nun herum dreht.
1

Beim Drehen der Folie muss man alles gut festhalten.
–Folie umdrehen.
Um die Folie gerade am Bild auszurichten, kann man sich gut an der durchscheinenden Kante des Bildes orientieren. Gleichzeitig muss man ein wenig darauf achten, das der obere Teil der Folie , weit genug übersteht.
2
–Klebt den Oberen Teil der Folie fest.

–Nun unter die Folie greifen und das Trägerpapier langsam hervorziehen.
Dabei oben die Folie nach und nach andrücken.
3 4
Die Folie darf dabei seitlich an der Unterlage festkleben.

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–Die Folie auf dem Bild gut andrücken.
–Nun alles wieder umdrehen.
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–Die Ecken werden mit etwas Abstand zum Bild, schräg abgeschnitten.

–Zum Schluss werden die überstehenden Seiten, umgeschlagen und auf der Bildrückseite fixiert.
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–Die Folie muss oft noch an allen Stellen festgedrückt werden. Das kann man vorsichtig mit dem Daumennagel mache oder eine Falzbein zur Hilfe nehmen.
IMG_1098

Scheint die Sonne, scheint die Sonne…

...kommt der helle,der helle Frühling,kommt der Frühling bald. (Kinderlied)

Ein neues Semester, ein neuer Spielkreis.
Zwei sind geblieben, vier Mütter sind nun neu dabei. Das Alter der Kinder wieder gemischt von 14 Monaten bis 3 Jahre. Eine Herausforderung.

Gesungen haben wir die Begrüßungslieder und ein Lied welches schnell zu erlernen ist:  „Was tun wir denn so gerne hier im Kreis“ und ein bekanntes :
„Es tanz ein Bi-Ba-Butzelmann“ dazu bewegen wir uns mit den Kindern im Kreis, schütteln uns und drehen uns um uns selber bei „…wirft sein Säckchen hinter sich…“

Im ersten Treffen habe ich für alle Kinder eine Fingerfarbe angeboten und diese mit etwas Kleister vermalen lassen. Das sah, erwartungsgemäß, bei den Kindern sehr unterschiedlich aus.
Aus den fertigen Bildern haben die Mütter einen Ausschnitt ausgewählt, ausgeschnitten und auf eine Mappe geklebt. Mit Stanzmotiven wurde das Erstlingswerk verschönert und mit einer selbstklebenden Folie fixiert ( das habe ich diesmal selber übernommen, da mir in einem Kurs die Folie arg zerschnitten wurde ).
Selbstklebende Folie 

Mappen1 Mappen2

Gespielt haben die Kinder mit dem Bällebad. Das kommt eigentlich immer gut an. Ich variiere es mit Röhren und/oder großen Kartons mit Klappen zum hineinstecken der Bälle.
Die Abschlußrunde war recht kurz. Da die meisten die Lieder aber nicht kannten, war es genau richtig, denke ich mir.

 

Beim zweiten Treffen habe ich nach der Begrüßung die Sonne thematisiert… eigentlich war das Wetter so schön, dass man eigentlich lieber draußen wäre. Leider kann ich das nicht mit dem Spielkreis machen- die Versicherung deckt das nicht ab.

Gesungen haben wir dazu: „Scheint die Sonne in dem Märzenwald“ und das Fingerspiel „Groß ist die Sonne…“
Natürlich haben wir eine Sonne gemalt. Leider hatte ich keine Pappteller mehr. Damit erspart man sich das Ausschneiden eines Kreises.
Sonnen
Wie man sieht, gelbe und rote Farbe für die Kinder. Die Jüngeren haben mit den Fingern gemalt, die beiden älteren Kinder haben einen Pinsel bekommen. Nun müssen die Mütter noch die Zacken herausschneiden…. am nächsten Donnerstag.